Vitae

Wählen Sie eine der folgenden Kategorien, um mehr über das Ensemble und seine Solisten zu erfahren.

Die Solisten

Andreas Cavelius, Orgel

Andreas Cavelius

Andreas Cavelius studierte Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule des Saarlandes in Saarbrücken bei Prof. André Luy (Orgel), Prof. Hans Lonnendonker (Theorie) und Prof. Volker Hempfling (Chor- und Orchesterleitung).

Nach dem Kantoren-Examen legte er die Konzertreifeprüfung im Fach Orgel „mit Auszeichnung“ bei Prof. Andreas Rothkopf ab. Beim Walter-Gieseking-Wettbewerb in Saarbrücken war A. Cavelius zweimaliger Förderpreisträger. Produktionen mit Orgel-, Chor- und Kammermusik erfolgten beim SR und beim WDR.

Weiterführende Orgelstudien führten A. Cavelius zu Michael Schneider (Köln) und Daniel Roth (Paris). Eine umfangreiche Konzerttätigkeit in vielen Ländern Europas und zahlreiche CD-Einspielungen runden seine künstlerische Tätigkeit ab. A. Cavelius ist seit über 20 Jahren Kantor der Stadtkirche St. Dionysius, Krefeld und seit 2001 Regionalkantor der Region Krefeld-Meerbusch. An der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik in St. Gregorius, Aachen war er Dozent für das Fach „Orgel-Literaturspiel“ von 1997-2007 (Schließung der Hochschule).

Im Rahmen seiner Regionalkantorentätigkeit bildet er für die Region Krefeld die nebenamtlich tätigen Organisten/-innen aus, für das gesamte Bistum Aachen obliegt ihm die Ausbildung der nebenamtlich tätigen Chorleiter/-innen.

David Cavelius, Klavier

David Cavelius

David Cavelius wurde 1985 in Saarbrücken geboren und ist Preisträger des Klavierwettbewerbes der Firma „Grotrian-Steinweg“, Braunschweig, des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ und „Jugend komponiert“. Darüber hinaus ist er Stipendiat der Kunststiftung NRW.

Von 2001 bis 2003 studierte David Cavelius Komposition bei Prof. K. Meyer an der Musikhochschule Köln; daran schloss sich ein Tonsatzstudium bei Prof. J. Schild an, das er im Sommer 2008 mit Auszeichnung abschloss.

Zur Zeit studiert er Klavier in der Meisterklasse von Prof. P. Gililov an der Musikhochschule Köln und Dirigieren (Prof. R. Bohn) an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Zuvor erhielt er Unterricht bei Prof. V. Wangenheim.

Meisterkurse führten ihn u.a. zu Andrea Bonnatta und Irwin Gage.

Von seinen Kompositionen wurde Klavier-, Kammer-, Chor- und Orchestermusik aufgeführt, unter anderem durch die „Niederrheinischen Sinfoniker“, „Das Philharmonische Orchester Hagen“ und die „Badische Staatskapelle Karlsruhe“.

Konzerte führten ihn durch Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Belgien und die Niederlande.

Seit 2000 ist er Korrepetitor des „Niederrheinischen Konzertchores“ und seit 2004 Dirigent des Apollon-Ensembles, mit dem er erfolgreich Orchesterwerke von Händel bis Schnittke aufgeführt hat. Darüber hinaus dirigierte er die „Junge Philharmonie Niederrhein“ und das „Deutsche Radio-Kammerorchester“.

Michael Dahmen, Bass

Michael Dahmen

Michael Dahmen (*1981) nahm nach dem Abitur zunächst ein Lehramtsstudium (Musik und Englisch) an der TU Dortmund auf, das er im Juni 2008 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Ersten Gesangsunterricht erhielt er Anfang 2001 bei Anna Schander (Overbacher Singschule); weiteren Einfluss nahmen Stefanie Rodriguez (Essen, ab 2003) und Anita Firman (Hamilton College, Clinton, NY, 2004-2005). Seit Herbst 2006 studiert Michael Dahmen bei Prof. Chrostoph Prégardien an der Musikhochschule Köln.

Seit 2003 tritt er als Konzert- und Opernsänger auf. Zu seinem Repertoire zählen romantische Lieder und Balladen von Schubert und Loewe bis Mahler und Strauss sowie barocke Kantaten, klassische Messvertonungen und romantische Oratorien. Im September 2008 debütierte Michael Dahmen als Solist in Beethovens „Neunter“ beim Orquestra Sinfonica da Bahia, Salvador (Brasilien) unter Emil Tabakov; im November 2008 folgte „Dr. Falke“ in Strauss' „Die Fledermaus“ in San Luis Potosi, Mexiko, im Januar 2009 „Mr. Peachum“ in einer zeitgenössischen Adaption von John Gay's „The Beggar's Opera“ in Köln sowie Mendelssohns „Walpurgisnacht“ unter Marcus Creed. Im April/Mai war der junge Bariton als „Masetto“ in Mozarts „Don Giovanni“ in Remscheid und Solingen zu sehen.

Michael Dahmen konzertierte als Solist bereits mit dem Süddeutschen Kammerchor und dem Main Barockorchester Frankfurt, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Sinfonieorchester Aachen.

Der Bariton ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Im Mai 2005 erhielt er den Nelson Clark Dale, Jr. Prize in Music und war im November 2007 Preisträger beim Liedwettbewerb der Dr.-Kirschbaum-Stiftung in Köln.

Andreas Fischer, Tenor

Andreas Fischer

Schon seit Beginn seines Gesangstudiums bei Prof. Ingeborg Reichelt an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf ist Andreas Fischer ein gefragter Konzert- und Liedsänger. Zahlreiche Tourneen führten ihn unter anderem nach Frankreich, Italien, Spanien und Israel. Innerhalb Deutschlands sang er zum Beispiel in der Kölner Philharmonie und als Gast in einer Produktion mit dem Zürcher Staatsballett.

Diverse Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen (u.a. Distlers „Weihnachtsgeschichte“, geistliche Werke von Robert Schumann und Franz Schubert) belegen seine künstlerische Vielfalt, die auch weit über die Grenzen des klassischen Gesangs hinausgeht, sei es mit Schlagern der 20er und 30er Jahre, als Tony in der „West Side Story“ oder als erster Tenor in fast 300 Vorstellungen der Produktion „Wochenend und Sonnenschein“, einer musikalischen Theaterrevue über das Leben der Comedian Harmonists.

In seinem breiten Repertoire nehmen die Evangelistenpartien in den großen Oratorien und Passionen Johann Sebastian Bachs eine besondere Stellung ein.

Mechthild Georg, Alt

Mechthild Georg

Mechthild Georg erhielt eine gründliche musikalische Ausbildung durch ihren Vater, der Kantor und Musikdirektor war. Sie studierte in Köln Romanistik und Geschichte sowie Musik und schloss daran ihr Gesangstudium bei Professor Ingeborg Reichelt an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf an.

Nach ihrem Konzertexamen 1982 wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Köln; gleichzeitig begann ihre rege Konzerttätigkeit als junge Altistin und sie wurde Preisträgerin des Würzburger Mozartfest-Wettbewerbs im Fach Oper. Sie absolvierte als aktive Teilnehmerin Meisterkurse für Opern- und Liedgesang bei Elisabeth Schwarzkopf in Frankfurt, Zürich und Stuttgart sowie bei Giulietta Simionato in Salzburg.

Zahlreiche Konzertverpflichtungen führten Mechthild Georg durch ganz Europa; dabei wirkte sie bei bekannten Festivals mit wie dem „Prager Frühling“, dem „Internationalen Bachfest Leipzig“, den „Wiener Festwochen“, den „Frankfurt-Festen“ und auch beim „Europäischen Musikfest Stuttgart“ mit.

Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ergänzten ihre Konzerttätigkeit. Neben der Zusammenarbeit mit der „Internationalen Bachakademie Stuttgart“ (Helmuth Rilling) kam es auch zu Produktionen und Konzerten mit hervorragenden Orchestern der „Alten Musik“. Große Werke des Barock und der Wiener Klassik musizierte sie mit der „Akademie für Alte Musik Berlin“, „Concerto Köln“, „La Stagione Frankfurt“ und „Musica Antiqua Köln“.

Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik machte Mechthild Georg sich einen Namen: Sie sang u.a. Werke von Luigi Nono, Klaus Huber, Johannes Kalitzke, Siegfried Matthus, Hans Ulrich Humpert und wirkte bei mehreren Uraufführungen von Wolfgang Rihm mit.

Das Repertoire ihrer Opernpartien beginnt bei den dramatischen Sopranpartien der frühen Italienischen Oper (Ottavia und Penelope aus Monteverdis Opern) und führt über die Mozart- schen Hosenrollen zu Wagner und auch zur zeitgenössischen dramatischen Musik: 1989 wirkte sie mit bei der Uraufführung der Oper „Graf Mirabeau“ von S. Matthus am Essener Aalto-Theater.

Darüber hinaus gastierte sie in Bonn, Köln, Heidelberg, Kopenhagen und an der Hamburgischen Staatsoper und arbeitete mit zahlreichen erstrangigen Kollegen zusammen wie Helen Donath, Waltraud Meier, Gabriele Schnaut, Hanna Schwarz sowie Siegfried Jerusalem. Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, um nur einige zu nennen. Auch mit herausragenden Dirigenten konzertierte sie, darunter John Pritchard, Marek Janowski, Michael Gielen, Gerd Albrecht, Giuseppe Patane, Marcello Viotti, Heinz Holliger, Peter Gülke oder Neerme Järvi.

Mit deutschen Rundfunkanstalten macht Mechthild Georg regelmäßig Orchester-, Kammermusik- und Liedproduktionen. Im Jahre 1998 wurde Mechthild Georg als Professorin für Gesang an die Musikhochschule Köln berufen. Durch ihre Arbeit als Gesangspädagogin kam sie neben Jury-Tätigkeit bei Wettbewerben auch bereits dazu, in exzellenten Meisterkursen den hochbegabten Nachwuchs im Opern- und Konzertgesang zu fördern, so im „Meisterkurs Gesang“ in Weikersheim, im „Meisterkurs Oper“ der Landesakademie Ochsenhausen (Baden-Württemberg), und zum wiederholten Male im „Meisterkurs Gesang“ beim „Europäischen Musikfest Stuttgart“ unter der Leitung von Helmuth Rilling.

Fabian Kircher, Violine

Caterina Maier, Sopran

Caterina Maier

Die Sopranistin Caterina Maier (geb. 1984) hatte erste Berührungen mit Musik durch Klavierunterricht (mit 6 Jahren) und den Kinderchor (mit 8 Jahren), wo sie schon in jungen Jahren durch Gehörbildung und Harmonielehre intensiv musikalisch erzogen wurde.

Von 1995 bis 2003 besuchte sie das Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz und erhielt dort Klarinetten- und Gesangsunterricht.

Sie wurde in mehreren Jugendwettbewerben wiederholt Landes- und Bundespreisträgerin verschiedener Kategorien (Klarinettentrio, Vokalquartett, -duett, -solo).

Einige Konzertreisen (vorwiegend durch das Musikgymnasium organisiert) führten sie bereits nach Russland, Texas, China und Italien.

Zurzeit studiert sie an der Hochschule für Musik in Köln bei Prof. Mechthild Georg Gesang als künstlerische Ausbildung und wird voraussichtlich im Sommer 2009 dort ihre Diplomprüfung ablegen.

Meisterkurse u.a. bei Krisztina Laki und Edda Moser vertieften ihre Ausbildung.

Grazyna Moj, Violine

Karola Pavone, Sopran

Karola Pavone

Die Sopranistin Karola Pavone wurde in Reggio Calabria (Italien) geboren. Sie erhielt bereits früh Unterricht in Klavier, Viola und Gesang.

Von 2002 bis 2004 wurde sie von der Gesangspädagogin Ingrid Steiner (Frankfurt) betreut, seit 2004 studiert sie an der Musikhochschule Köln bei Prof. Mechthild Georg Gesang.

Sie absolvierte einen Teil ihrer Ausbildung an der Opernschule der Göteborg-Universitet in Schweden bei Birgit-Louise Frandsen.

Sie besuchte Meisterkurse bei KS Edith Mathis und Irwin Gage und sang als Solistin unter Philip Ellis, Johannes Wildner (Neue Philharmonie Westfalen), Simon Phipps und Marcus Creed.

Seit 2007 ist sie Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Zu Ihrem Konzertrepertoire gehören unter anderem die Sopranpartien des „Paulus“ von Mendelssohn, der „Petite Messe solenelle“ von Rossini und der Requien von Brahms und Verdi.

Timur Sergeyenia, Klavier

Timur Sergeyenia

Timur Sergeyenia wurde 1969 in Minsk (Weißrussland) geboren.

Seine musikalische Ausbildung begann er mit drei Jahren an der speziellen Musikschule für begabte Kinder bei der Staatlichen Musikhochschule Minsk in der Klasse von Prof. Kuzmenko. Sein erstes öffentliches Konzert gab er im Alter von vier Jahren mit eigenen Werken.

Im Alter von sieben Jahren trat er das erste Mal als Solist mit dem Nationalen Kammerorchester Weißrussland auf.

Seine Ausbildung erhielt er durch herausragende Pädagogen: durch Prof. Irina Tswetajewa und Prof. Valerij Schatskij, beide Professoren an der Staatlichen Musikhochschule Minsk, ferner durch Naum Starkman, Professor am Moskauer Staatlichen Tschaikowski-Musikhochschule.

Timur Sergeyenia kann schon auf eine Konzerttätigkeit von 30 Jahren zurückblicken.

Mehr als 1500 Konzerte gab er in Deutschland, England, Frankreich, Monaco, Mexiko, Spanien, der Schweiz, Belgien, Italien, Schweden, Dänemark, Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Bulgarien, Russland, Weißrussland, Ukraine, Litauen, Lettland und in den Niederlanden.

Timur Sergeyenia vereinte erfolgreich seine Konzerttätigkeit mit seiner pädagogischen und wissenschaftlichen Tätigkeit. 1996-1999 war er Dozent für Klavier an der Staatlichen Musikhochschule Minsk und am Musiklyzeum für begabte Kinder, wo er seinerzeit selbst gelernt hatte. Im Rahmen seiner Zusammenarbeit 1995-1998 mit dem Weißrussischen wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Probleme der Kultur bei der Akademie der Wissenschaften der Republik Belarus ist Timur Sergeyenia Autor der wissenschaftlichen Monographie „Die psychisch-physische Ausbildung des Musikers für eine aktive Konzerttätigkeit“.

Seit 1999 lebt und arbeitet Timur Sergeyenia in Deutschland, seit 2001 organisiert er eigene Konzertprojekte:

2001-2002„Geschichte der Klaviermusik“ (10 Konzerte)
2002-2003F. Schubert. Klavierwerke (5 Konzerte)
2003-2005"Sonaten für Violine und Klavier“ (Mit Prof. M. Bezverhny, Violine und Prof. L. Umnova, Violine)
Sonaten von W. A. Mozart, F. Schubert, R. Schumann, J. Brahms, E. Grieg, C. Frank, R. Strauss, D. Schostakowitsch (10 Konzerte)
2005-2006L. v. Beethoven: 10 Sonaten für Violine und Klavier (mit Prof. M. Bezverchny, Violine)
2006-2007J. S. Bach: Goldberg-Variationen (7 Aufführungen)
2007-2008L. v. Beethoven: 32 Sonaten für Klavier (9 Konzerte)

Seit 2005 ist Timur Sergeyenia Gastprofessor an der Königlichen Musikhochschule Gent.

Kai-Uwe Schöler, Bass

Kai-Uwe Schoeler

Kai-Uwe Schöler wurde 1980 in Siegen geboren. Er studiert Operngesang an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Ludwig Grabmeier. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein war der Bassist in verschiedenen Opernproduktionen zu hören, zuletzt als Gefängnisdirektor Frank in Strauss' Fledermaus, den er auch Silvester 2006 in einer konzertanten Aufführung in Braunau am Inn gab. Die Spielzeit 2005/2006 führte Kai Uwe Schöler als Gast an die Städtischen Bühnen Münster. Dort war er u.a. als Son Beau-Père in Darius Milhauds Oper „Le povre Matelot“ zu hören. Kai Uwe Schöler ist Stipendiat mehrerer Stiftungen, so auch der Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth. Er war Teilnehmer in einer Auswahl von 42 jungen Sängern am 5. Internationalen Gesangwettbewerb für Wagner-Stimmen.

Thomas Schütz, Bariton

Thomas Schütz ist im bayrischen Prien am Chiemsee beheimatet, wo er 1983 geboren wurde. Er erhielt seine musikalische Früherziehung und Förderung durch seinen Vater Rainer Schütz. Schon als Knabensopran sammelte er hierdurch erste solistische Erfahrungen.

Seit 2005 studiert er an der Hochschule für Musik Köln und erhält dort seine Ausbildung von Prof. Christoph Prégardien. Zusätzlich wird er im Fach Barockgesang von Kai Wessel unterrichtet und hatte Lektionen bei Matthias Goerne.

Bis 2006 sang er regelmäßig in Vokalensembles wie dem Chorus Musicus Köln (Christoph Spering) und dem Kölner Kammerchor (Peter Neumann). Er nahm an einem Meisterkurs des Hillard-Ensembles teil und widmete sich im Zuge dessen den Werken des 20. Jahrhunderts (vor allem Wolfgang Rihm) und der Vokalpolyphonie.

Mittlerweile geht Thomas Schütz verstärkt einer solistischen Konzerttätigkeit nach, wobei sein Repertoire vor allem die Oratorienliteratur des 17./18. und 19. Jahrhunderts umfasst. 2008 war er so unter anderem zu hören im Requiem von Gabriel Fauré unter der Leitung von Marcus Creed, beim Schumann Fest Düsseldorf sowie bei der Schubertiade in Schwarzenberg.

Seit 2007 ist er Stipendiat der Yehudi Menuhin Förderung „LiveMusicNow“.

Nathalie Streichhardt, Violine

Roland Stuers, Viola

Adam Taubitz, Violine

Cordelia Weil, Alt

Cordelia K. Weil wurde 1982 in Darmstadt geboren. Nach einem Studienaufenthalt in Cambridge (GB) und einem abgeschlossenen Violoncellostudium an der Guildhall School of Music and Drama, London, studiert sie nun seit 2006 Gesang im Fach Künstlerische Ausbildung bei Prof. Mechthild Georg an der Hochschule für Musik in Köln.

Wertvolle Impulse erhielt sie in meisterkursen bei Prof. Claudia Eder und insbesondere von KS Marjana Lipovšek und Alfred Burgstaller innerhalb der Sommerakademie Mozarteum Salzburg 2008.

Ihr Operndebut gab Cordelia K. Weil im September 2007 als Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel mit dem Irmelin-Sloman-Musiktheater. Weiterhin gab sie ihr Debut an der Oper Köln im März 2008 in der Kinderoper-Produktion von Maurice Ravels L'Enfant et les Sortilèges / Das Kind und der Zauberspuk. Weitere Gastverträge folgten.

Ende Januar 2009 trat sie in der Rolle der Mrs. Peach in der Produktion der Beggar's Opera (Pepusch/Gamley) an der Hochschule für Musik Köln auf.

Cordelia K. Weil ist regelmäßig als Konzert-Solistin in Köln un dessen Umland zu hören, sowie im Raum Südhessen, z.B. mit dem Cölner Kammerorchester oder dem Deutschen Radio-Kammerorchester.

Aus dem Gesangswettbewerb NRW 2008 ging sie als Preisträgerin hervor.

Der Dirigent

David Cavelius

David Cavelius wurde 1985 in Saarbrücken geboren. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und war Stipendiat der „Kunststiftung NRW“. Er studierte in Köln und Düsseldorf Komposition (Prof. K. Meyer), Tonsatz (Prof. J. Schild), Klavier (Prof. P. Gililov) und Dirigieren (Prof. V. Wangenheim und Prof. R. Bohn). Meisterkurse führten ihn u. a. zu Andrea Bonnatta und Irwin Gage.

Von seinen Kompositionen wurde Klavier-, Kammer-, Chor- und Orchestermusik aufgeführt, u. a. durch die „Niederrheinischen Sinfoniker“, das „Philharmonische Orchester Hagen“ und die „Badische Staatskapelle Karlsruhe“.

Als Pianist konzertierte er in Deutschland, in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, österreich und Italien.

Seit 2000 ist er Korrepetitor des „Niederrheinischen Konzertchores“, dessen Leitung und Einstudierung er 2009 übernahm. 2004 gründete David Cavelius das „Apollon-Ensemble“ und 2007 das „Collegium Vocale Niederrhein“. Darüber hinaus dirigierte er die „Junge Philharmonie Niederrhein“, das „Deutsche Radio-Kammerorchester“ und die Niederrheinischen Sinfoniker.

Zu seinem Repertoire als Dirigent gehören sowohl sinfonische Standardwerke von Händel bis Schnittke, die Requien von Mozart, Brahms und Verdi, als auch Raritäten von Machault, Purcell oder Strawinsky.

Mit dem Vokalensemble St. Dionysius produzierte er die Kantate „De Profundis“ von Marcel Dupré; die CD wird demnächst beim Label „Da Camera Magna“ erscheinen.

Seit 2010 hat David Cavelius einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Musikhochschule Köln.

Stand: April 2012 | Impressum